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Die
Lösung heißt daher: Kastration. Denn ein einziges Katzenpärchen hat
nach einem Zeitraum von zehn Jahren, wenn es pro Jahr zwei Würfe auf
die Welt bringt, von dem jeweils - im Durchschnitt - drei, manchmal
auch nur zwei Tiere überleben, die also demnächst selber Junge kriegen
können: über 80 Millionen Nachkommen! Die Fortpflanzungspyramide des
Deutschen Tierschutzbundes macht es nachvollziehbar. Diese Zahl ist
mir deshalb so wichtig, weil es immer noch Katzenhalter gibt, die ihre
Tiere nicht kastrieren lassen. Oder sie wollen die Kätzinnen erst nach
deren erstem Wurf unfruchtbar machen. ”Wenigstens einmal soll unsere
Katze Junge kriegen! Und wir haben genug Stellen im Bekanntenkreis,
die so ein süßes Junges nehmen würden...”, heißt es dann. Aber wie bei
den Züchtern von Schäferhunden ist auch hier die Antwort: “Jeder, der
bereit ist, ein Kätzchen aus diesem Wurf zu nehmen, könnte ja statt
dessen ein Tierheim-Tier glücklich machen.”
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